Tierherberge Donzdorf e.V. in Spanien

Wir sind auf dem Weg nach Andalusien

Unsere Wege nach Spanien

Unzählige Male fuhren wir Hilfsgütertransporte mit Futter, Decken, Spielzeug, Hygienematerial etc. nach Andalusien zur Auffangstation SAN ANTON.

(San Anton ist die städtische Tötungsstation des gesamten Gebiets Cadiz). Nur Dank Ihnen, liebe Tierfreunde – schaffen wir es immer wieder diese ganzen Hilfswaren dort hinzubringen.

 

Nur durch Spenden von anderen Tierschutzorganisationen, können die Tierschützerin Saskia und der Leiter der Station, Tierarzt Juan die Lebensumstände der vielen inaftierten Tiere verbessern.

Die Abgabe- und Fundtieren bekommen in San Anton nur die Chance auf eine Zukunft, wenn sie von Tierschützern aus anderen Ländern wie Deutschland, der Schweiz oder Österreich sowie Luxemburg, gerettet bzw. übernommen werden. Würde diese Hilfe wegfallen, müssten die Tiere rigoros eingeschläfert werden.

Wir, die Tierherberge Donzdorf e.V. setzen hiermit ein solidarisches Zeichen und sagen: 

"Nur zusammen sind wir stark".

Viele Deutsche, unter ihnen auch etliche Tierschützer, sind immer noch der Meinung, dass die „Streuner“ in den südlichen Ländern das eigentliche Problem sind und ein Kastrationsprogramm die effektivste Antwort dafür wäre, um die Situation in den Griff zu bekommen.

An dieser Stelle möchten wir deshalb auf das eigentliche Problem hinweisen.

In Ländern wie Spanien oder Italien wird kaum ein Tier von seinen Besitzern kastriert oder sterilisiert. Somit wird fast ausnahmslos jede Hündin mindestens zweimal im Jahr von einem Hund aus der Nachbarschaft, ob von den Besitzern gewollt oder auch ungewollt, gedeckt. Die Welpen werden daraufhin in eine Tötungsstation gebracht.

Hierzu muss aber auch erwähnt werden, dass sich auch Hunde, die Besitzer haben, meist frei bewegen und oft von Touristen als scheinbare Straßentiere gehalten werden.

Darüber hinaus versucht jeder spanische Windhundezüchter, den perfekten Galgo für die Jagd oder das populäre Hunderennen zu züchten. Immer auf der Suche nach dem einen Richtigen, mit dem sich viel Geld und Anerkennung verdienen lässt.

Die „Untauglichen“, allerdings, werden – wenn sie Glück haben – in eine Tötungsstation gebracht und haben so noch einen Funken Hoffnung, eventuell von einem ausländischen Tierschutzverein aufgenommen und in eine Familie vermittelt zu werden.

Die anderen werden meist an Ort und Stelle auf brutale Art und Weise getötet. Das Erhängen der Tiere ist hierfür die gängigste Praxis.

Oder die Tiere werden ausgesetzt und landen so, früher oder später, völlig entkräftet, verängstigt und mehr tot als lebendig durch den Hundefänger in einer der vielen Tötungsstationen des Landes. Denn Spanier akzeptieren die umher streunenden Hunde nicht. Gründe dafür gibt es viele. Sie wühlen im Abfall, um nicht Hunger leiden zu müssen und verursachen Autounfälle, wenn sie voller Panik über die Straße rennen, weil man sie davongejagt hat. Sie sind für die Menschen nichts mehr als potentielle Krankheitsüberträger und stören darüber hinaus das perfekte Bild des Deutschen liebsten Urlaubslands und die damit verbundenen touristischen Einnahmequellen, von denen viele Spanier leben.

Laut des spanischen Zuchtvereins für Windhunde werden ca. 50.000 Hunde jährlich alleine von der Rasse des Galgos gezüchtet. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher.

Wie Sie sehen, liebe Leser, sind also die Privatpersonen die eigentlichen Verursacher des großen Hundeelends in den südlichen Ländern.

Solange keine Zuchtgesetze und Einschränkungen diesbezüglich in diesen Ländern herrschen, wird sich auch an der Situation selbst, also an den überfüllten Tötungsstationen und den damit verbundenen tausendfach behördlich genehmigten Hundemorden, nichts ändern.

Der Weg dorthin ist noch lang! Auch wenn bereits einige Erfolge von Tierschützern erzielt worden sind, benötigen die Hunde in den Tötungsstationen jetzt und hier unsere Hilfe.

Es ist uns allen bewusst, dass die Übersiedlung der Tiere ins sichere Ausland nicht die alleinige Lösung sein kann, jedoch ist dies im Moment die einzige lebensrettende Maßnahme, um wenigstens einigen der 3000 Hunde, die jährlich alleine in die Tötungsstation „San Anton“ kommen, zu helfen.

Bis Aufklärungsarbeiten fruchten und Gesetzesänderungen in Kraft treten, vergehen meist Jahre. Jahre, die die Tiere von „San Anton“ und anderen spanischen Tötungsstationen nicht mehr haben!

Sie wollen den Tieren in SAN ANTON Ihre Hilfe schenken?

Wollen Sie unsere spanischen Tierärzte bei einer unserer Kastrationsaktionen unterstützen, so geben Sie dies hier unter Ihrer wertvollen "SPENDE" als Betreff an.

 

Kastrationen in Spanien

In Spanien kastrieren wir seit vielen Jahren in zusammenarbeit mit der Tierklinik "Granavet" Frau Dr. Anna Esipova unzählige Hunde und Katzen. 

-klick aufs Bild-

Futter Futter und nochmal Futter für die armen Seelen in Spanien!

Alleine in der Auffangstation SAN ANTON in Villamartin (Spanien- Andalusien) befinden sich ständig insgesamt etwa 150 Hunde mit fast keinem Futter. Die Situation ist so, dass die Gemeinden, welche die Tiere in die Station SAN ANTON bringen, zwar für diese Tiere zahlen, dies aber viel zu wenig ist. Nicht einmal die tiermedizinische Betreuung kann damit abgedeckt werden, geschweige denn das Futter. Nur durch die Hilfe von ausländischen Vereinen ist es überhaupt möglich, den Tieren dort das Leben zu ermöglichen. In der Regel werden die Tiere in den spanischen „Perreras“ (Tötungsstationen) nach 21 Tagen bedingungslos getötet. Würden wir nicht helfen, sprich die Station finanziell und auch mit Sachspenden unterstützen, würden die Tiere keinerlei Chance haben. Deren Tod wäre somit leider sicher.

 

Nachdem sich die verzweifelten Anrufe unserer spanischen Tierschutzfreunde immer mehr häuften, organisierten wir noch im Dezember 2015 sowie auch im Mai 2016 jeweils einen großen Hilfstransport nach Südspanien. Dazu waren wir aber, liebe Tierfreunde, wieder einmal absolut auf Ihre wertvolle Hilfe angewiesen. Dank Ihrer Großzügigkeit und Ihrer Spendenbereitschaft schafften wir es, ZWEI volle LKW mit Futter nach Andalusien zu schicken. Insgesamt konnten so 64 Paletten Futter die spanische Grenze passieren!

 

Dafür hier an dieser Stelle nochmals unser herzliches Dankeschön. Auch an die tierliebe Spedition Barth aus Laupheim, welche uns kostenlos den Transport im Dezember fuhr und für den im Mai einen super guten Preis machte.

 

Durch Ihre Futterspenden konnten unsere Tierschützer in Spanien enorme Kosten einsparen. So konnten sie das Geld, welches sie von den Gemeinden erhalten, für die tiermedizinische Versorgung der Tiere einsetzen. Auch wurden einige dringend nötige Reparaturarbeiten an den Zwingeranlagen durchgeführt.

Die Tierherberge Donzdorf e.V. organisiert abermals einen großen Hilfstransport für ihre Partnerstation San Anton in Südspanien

Bereits im August 2017 begann der Spendenaufruf für einen Großtransport nach Südspanien. Ziel der Aktion war es, 32 EU-Paletten mit Futter und Hilfsmaterialien zu füllen, diese auf einen LKW zu packen und auf den Weg zur Partnerstation San Anton in Villamartin/ Spanien zu schicken.

Zum besseren Verständnis für diejenigen, die unsere Arbeit in Spanien nicht kennen, hier im Vorfeld ein paar Worte zur Partnerstation in Villamartin:

San Anton ist eine Perrera im Regierungsbezirk Cadiz und eine der wenigen Auffangstationen für Spaniens Straßen- und Abgabehunde, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die dort abgegebenen Tiere in ein gut organisiertes Adoptionsprogramm aufzunehmen und dadurch den armen Seelen ein Leben in Freiheit, Geborgenheit und viel Liebe zu ermöglichen.

Die Station selbst ist eine alte, in vielen Jahren Stück für Stück umgebaute Finca, die zum Teil unter Denkmalschutz steht und eine permanente Baustelle ist, auf der es immer etwas zu tun gibt. Dass San Anton somit immer unter enormen finanziellen Belastungen leidet, muss man sicherlich nicht extra erwähnen.

Die Anlage hat 20 kleinere Zwinger mit Innen-und Außenbereich,´und speziell für Galgos einen großen Zwinger mit Innen- und Außenbereich sowie zwei kleinere und einem großen Auslauf.

Die Aufnahmekapazität liegt bei maximal 125 Hunden - je nach Größe der dort untergebrachten Tiere. Dies ist viel zu wenig! Zum Leidwesen der Vierbeiner nimmt auch die Unterstützung der Gemeinde von Jahr zu Jahr ab, obwohl San Anton durch seine Arbeit und viele kleine Aktionen einen guten Ruf in der Bevölkerung vor Ort hat.

Die immer weiter zurückgehenden Hilfsmaßnahmen beziehen  sich leider auch auf die Grundversorgung mit Strom, Wasser und Futter.

San Anton ist also - nicht nur wenn es um die Aufnahme von Hunden geht - dringend auf Hilfe und Spenden von außen angewiesen. Wenn diese Spenden nun auch noch rückläufig sind, können die Tiere nicht mehr ausreichend versorgt werden und müssen durch das Team in San Anton eingeschläfert werden.

Aus diesen Gründen ist es der Tierherberge Donzdorf ein Herzensanliegen, immer wieder umfangreiche Hilfstransporte zu organisieren, um damit die großartige Arbeit dieser  spanischen Station zu unterstützen und so viele Hundeleben als möglich zu retten.

Wie bereits erwähnt, startete die Tierherberge im August dieses Jahres auf ihrer Homepage und ihrer Facebook- Seite den ersten Spendenaufruf und begann Tierfutter und Hilfsmaterialien wie Transportboxen, Näpfe, Leinen, Spielzeug etc. für Spanien zu sammeln. Tierfreunde hatten die Möglichkeit, den spanischen Vierbeinern neben diesen Sachspenden auch Futtergebinde in unterschiedlichen Größen zu unterschiedlichen Preisen zu spendieren.

Die Resonanz auf den Spendenaufruf war leider nicht ganz so groß wie erwartet, vermutlich lag es an der Ferienzeit. Obwohl viele Mitglieder der Tierherberge, Adoptionsfamilien und der mit unserem Verein befreundete Tierschutzverein „Galgo Hilfe e.V. dem Spendenaufruf folgten und sich die tollsten Sachen einfallen ließen um San Anton zu unterstützen, füllte sich das Lager der Tierherberge dennoch sehr spärlich. So beschlossen wir an die Ressourcen der Tierherberge zu gehen und mussten Geld vom Festkonto für den Kauf des Restfutters verwenden.

Dann, Ende September konnte der LKW dann beladen werden und die Spedition fuhr die weite Strecke nach Spanien. Die Stationsleitung von San Anton und insbesondere die dort lebenden spanischen Hunde haben sich über diesen Hilfstransport riesig gefreut.

Hat diese Aktion auch Ihre Bereitschaft zu einer Futter- Spende mobilisiert?

Die Tierherberge Donzdorf e.V. organisiert mehrmals jährlich Hilfstransporte ins Ausland und freut sich über Zuwendungen jeglicher Art. Schauen Sie auf der Homepage www.tierherberge-donzdorf.de oder auf unserer Facebook- Seite vorbei und informieren Sie sich dort über die Arbeit und die Hilfsaktionen unseres Vereins!

Ihre Tierherbergler!

13.07.2018
32 EU-Paletten mit Hundefutter sind in Spanien San Anton/ Villamartin angekommen!

Das Futter konnten wir über die Fa. Bosch Tiernahrung beziehen und die Galgo Hilfe e.V. (Düsseldorf) beteiligte sich mit einem Drittel der Kosten daran. Zwei Drittel übernahmen wir.
So ist nun sicher, dass den Tieren in unserer spanischen Partnerstation wieder für mimimum 10 Monat Futter zur Verfügung steht.
Da wir den Betrag in Höhe von nun über 12.000 € von unserem Festgeld genommen haben, würden wir uns freuen, wenn wir ein paar Euro an Unterstützung von tierlieben Menschen, so wie Ihr es seit, bekommen würden.

Danke geht an "DAIMLER TRUCKS Entwicklung" welche kostenlos im Rahmen einer Sommertestfahrt das Futter nach Andalusien mitnahmen! DANKESCHÖN

(Schaut hier das Filmchen)