Tierherberge Donzdorf in Spanien

Wir sind auf dem Weg nach Andalusien

Unsere Wege nach Spanien

Mehrere Hilfsgütertransporte mit Futter, Decken, Spielzeug und Hygienematerial konnten wir bereits – Dank Ihnen, liebe Tierfreunde – zu den Hilfsbedürftigen bringen, um die dortigen Tierschützer Saskia und den Leiter der Station, Tierarzt Juan, zu unterstützen und die Lebensumstände der vielen inaftierten Tiere zu verbessern.

 

Dank einer befreundeten Tierärztin in Spanien war es uns möglich, viele der Hunde in “San Anton” kastrieren zu lassen. Einige von ihnen konnten wir in Donzdorf aufnehmen und so vor der Euthanasie bewahren.

Viele Deutsche, unter ihnen auch etliche Tierschützer, sind immer noch der Meinung, dass die „Streuner“ in den südlichen Ländern das eigentliche Problem sind und ein Kastrationsprogramm die effektivste Antwort dafür wäre, um die Situation in den Griff zu bekommen.

An dieser Stelle möchten wir deshalb auf das eigentliche Problem hinweisen.

In Ländern wie Spanien oder Italien wird kaum ein Tier von seinen Besitzern kastriert oder sterilisiert. Somit wird fast ausnahmslos jede Hündin mindestens zweimal im Jahr von einem Hund aus der Nachbarschaft, ob von den Besitzern gewollt oder auch ungewollt, gedeckt. Die Welpen werden daraufhin in eine Tötungsstation gebracht.

Hierzu muss aber auch erwähnt werden, dass sich auch Hunde, die Besitzer haben, meist frei bewegen und oft von Touristen als scheinbare Straßentiere gehalten werden.

Darüber hinaus versucht jeder spanische Windhundezüchter, den perfekten Galgo für die Jagd oder das populäre Hunderennen zu züchten. Immer auf der Suche nach dem einen Richtigen, mit dem sich viel Geld und Anerkennung verdienen lässt.

Die „Untauglichen“, allerdings, werden – wenn sie Glück haben – in eine Tötungsstation gebracht und haben so noch einen Funken Hoffnung, eventuell von einem ausländischen Tierschutzverein aufgenommen und in eine Familie vermittelt zu werden.

Die anderen werden meist an Ort und Stelle auf brutale Art und Weise getötet. Das Erhängen der Tiere ist hierfür die gängigste Praxis.

Oder die Tiere werden ausgesetzt und landen so, früher oder später, völlig entkräftet, verängstigt und mehr tot als lebendig durch den Hundefänger in einer der vielen Tötungsstationen des Landes. Denn Spanier akzeptieren die umher streunenden Hunde nicht. Gründe dafür gibt es viele. Sie wühlen im Abfall, um nicht Hunger leiden zu müssen und verursachen Autounfälle, wenn sie voller Panik über die Straße rennen, weil man sie davongejagt hat. Sie sind für die Menschen nichts mehr als potentielle Krankheitsüberträger und stören darüber hinaus das perfekte Bild des Deutschen liebsten Urlaubslands und die damit verbundenen touristischen Einnahmequellen, von denen viele Spanier leben.

Laut des spanischen Zuchtvereins für Windhunde werden ca. 50.000 Hunde jährlich alleine von der Rasse des Galgos gezüchtet. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher.

Wie Sie sehen, liebe Leser, sind also die Privatpersonen die eigentlichen Verursacher des großen Hundeelends in den südlichen Ländern.

Solange keine Zuchtgesetze und Einschränkungen diesbezüglich in diesen Ländern herrschen, wird sich auch an der Situation selbst, also an den überfüllten Tötungsstationen und den damit verbundenen tausendfach behördlich genehmigten Hundemorden, nichts ändern.

Der Weg dorthin ist noch lang! Auch wenn bereits einige Erfolge von Tierschützern erzielt worden sind, benötigen die Hunde in den Tötungsstationen jetzt und hier unsere Hilfe.

Es ist uns allen bewusst, dass die Übersiedlung der Tiere ins sichere Ausland nicht die alleinige Lösung sein kann, jedoch ist dies im Moment die einzige lebensrettende Maßnahme, um wenigstens einigen der 3000 Hunde, die jährlich alleine in die Tötungsstation „San Anton“ kommen, zu helfen.

Bis Aufklärungsarbeiten fruchten und Gesetzesänderungen in Kraft treten, vergehen meist Jahre. Jahre, die die Tiere von „San Anton“ und anderen spanischen Tötungsstationen nicht mehr haben!

Sie wollen den Tieren in SAN ANTON Ihre Hilfe schenken?

Wollen Sie unsere spanischen Tierärzte bei einer unserer Kastrationsaktionen unterstützen, so geben Sie dies hier unter Ihrer wertvollen "SPENDE" als Betreff an.

 

13.07.2018
32 EU-Paletten mit Hundefutter sind in Spanien San Anton/ Villamartin angekommen!
Das Futter konnten wir über die Fa. Bosch beziehen und die Galgo Hilfe (Düsseldorf) beteiligte sich mit einem Drittel der Kosten daran. Zwei Drittel übernahmen wir.
So ist nun sicher, dass den Tieren in unserer spanischen Partnerstation wieder für mimimum 10 Monat Futter zur Verfügung steht.
Da wir den Betrag in Höhe von nun über 10.000 € von unserem Festgeld genommen haben, würden wir uns freuen, wenn wir ein paar Euro an Unterstützung von tierlieben Menschen, so wie Ihr es seit, bekommen würden.

(Schaut hier das Filmchen)
 

Wir kastrieren auch Tiere in Spanien. Dabei unterstützen wir die

Tierklinik "Granavet" von Frau Dr. Anna Esipova in Andalusien.