Tierherberge Donzdorf in Süditalien

Unsere weiten Wege bis in Italiens Stiefel

Unsere Wege in Italien...

Wie einige von Ihnen sicherlich wissen, fährt das Team der Tierherberge Donzdorf e.V. in unregelmäßigen Abständen Hilfstransporte mit Sachspenden zu unseren Partnerstationen ins Ausland.

 

 

 

Diese wertvollen Sachspenden erhalten wir von hilfsbereiten Menschen und Tierfreunden. Wir überprüfen die Bedürftigkeit in jedem Fall genau, damit ihre wertvolle Spende auch an der richtigen Stelle ankommt. Für die Stationen, an die unsere Hilfsgüter verteilt werden, ist diese Hilfe unentbehrlich. Die Tierherberge Donzdorf e.V. ist daher dringend auf Spenden angewiesen. Wir benötigen immer Sachspenden in Form von Futter, Spielzeug, Näpfen, Transportboxen, Kratzbäumen, Leinen, Geschirren und Körbchen. Ferner benötigen wir Hygieneartikel wie Einweg-  Handschuhe, Kämme, Bürsten, Waschpulver usw.

 

Ihre Hilfe für Italien:

Sachspenden werden in der Tierherberge gerne entgegengenommen.

Wer uns finanziell unterstützen möchte, kann dies unter dem unten angegebenen Konto tun. Selbstverständlich können wir Ihnen eine Spendenbescheinigung ausstellen.

Tierherberge Donzdorf e.V.

Verwendungszweck: „Hilfstransport Süditalien“

 

 

Das System der Canile in Italien…

Das Gesetz verpflichtet die Gemeinden auf ihrem Einzugsgebiet, herumstreundende Hunde in öffentliche oder private Einrichtungen einzuliefern.

Dem Einfangen des Hundes durch den Hundefänger folgt der Zwinger. Ab diesem Moment verliert sich die Spur von Hunderten, wenn nicht Tausenden, von unseren kleinen Freunden.

Nur ganz wenige Hunde bekommen wieder eine „Identität“ und ein neues "Leben" über eine Adoption. Die Mehrheit dagegen verlassen die Zwinger als Kadaver, um als Sondermüll entsorgt zu werden.

Viele private Betreiber machen mit den streunenden Hunden nichts anderes als ein Geschäft. Es ist ein reines „Business“, das so viel Profit wie möglich bringen soll…

Die erzielte Gewinnspanne, die sie einstreichen, abzüglich der Unterhaltungskosten für die Einrichtung, die von den Gemeinden bezahlt werden, ist nicht vereinbar mit dem Wohlergehen der Hunde.

Man muss hinzufügen, dass sehr wenige der Verträge mit den Gemeinden die Betreiber dazu verpflichten, die Vermittlungen zu fördern.

Die Betreiber mehrerer Canile sind oft dieselben, weil das Geschäft vom Einfangen der Hunde über den Unterhalt der Canile bis zur Entsorgung der Hundekadaver einen riesigen Gesamtumsatz bringt, der tatsächlich in die Millionen geht.

Meistens leben die Tiere zusammengedrängt, eingesperrt auf mehr oder weniger kleinem Raum, vollkommen sich selbst überlassen und mit Parasiten übersät. Sie gehen oft an Krankheiten, die man einfach behandeln könnte, elend zugrunde.

Tierschützer gibt es in den Canilen nicht, auch keine Adoptionen. Auch gibt es keine regulären Öffnungszeiten.

Die Eingänge zu den Canilen werden vom Eigentümer und meistens vom einzigen, ordnungsgemäß angestellten Arbeiter versperrt. Ein Besuch in diesen Canilen ist dem „Otto- Normalbesucher“ nicht gestattet.

Die Schalter des Caniles werden nicht geöffnet, auch nicht, wenn ein Hundebesitzer gekommen ist, um seinen eigenen Familienhund zurückzufordern, der aus Versehen eingefangen wurde.

Die grundlegendsten vom Gesetz vorgeschriebene Auflagen werden in der Regel missachtet. Es fehlt eine Krankenstation, welche die kranken Tiere beherbergen müsste. Rüden sind in Rudeln mit nicht sterilisierten Hündinnen, Welpen sind zusammen mit ausgewachsenen Hunden, dominante oder aggressive Hunde zusammen mit älteren, kranken, nachgiebigen Hunden. Es findet keinerlei Trennung statt.

Es existieren durchaus Gesetze zum Schutz der streunenden Hunde, zur Vermeidung der Streunerrudel und zum Schutz der Haustiere gegen Misshandlung sowie schlechter Haltung: Doch es schert sich keiner um die Einhaltung dieser Erlasse für die Tiere.

Somit bleiben die Anzeigen bei den Justiz- und Verwaltungsbehörden und die regelmäßig eingehenden Zuschriften an  die verantwortlichen Behörden, die für die Kontrolle und Überwachung der Gesetze verantwortlich sind, "Briefe für den Mülleimer".

 

Hier geht es zum Video welches wir aus unserem Bilmaterial für Sie zusammengestellt haben.