Wir rufen alle Katzenbesitzer
zur Vernunft auf!
Seit vielen Jahren setzen wir uns für wildlebende Katzen ein. Diese werden von uns eingefangen, tierärztlich versorgt und kastriert. Denn nur so kann der unkontrollierten Vermehrung und dem damit verbundenen Katzenelend Einhalt geboten werden.
Die Tiere werden dann, wenn es möglich ist, wieder auf ihren Fundort zurückgesetzt. Für jene Tiere, welche aus den verschiedensten Gründen an ihren Fundort nicht mehr zurück können, müssen wir, im besten Fall auf Bauernhöfen Auswilderungsplätze suchen.
Dort werden sie dann von uns mit Futter versorgt.
Für uns ist es allerdings nicht einzusehen, dass Tierschutzvereine alleine dafür aufkommen müssen, wenn verantwortungslose Katzenbesitzer mit ihren unkastrierten Tieren immer wieder für Nachwuchs sorgen.
Ständig fühlen sich Leute durch Katzen belästigt, und die Anrufe häufen sich immer mehr. Es spricht sich herum, dass wir als Tierschützer uns dieser Tiere annehmen, sie einfangen, aufpäppeln und tiermedizinisch versorgen lassen. Die Kastrationen, die Parasitenbehandlung und die Kennzeichnung dieser „herrenlosen“ Tiere gehört zum Standardprogramm- auf Kosten unseres Tierschutzvereines.
Die Tiere sehen leider oft erbärmlich aus!
Haut und Knochen, die Augen verquollen, die Nase triefend: Mit süßen Kätzchen hat das Bild, das viele streunende Tiere bieten, nichts zu tun.
Immer mehr gibt es davon, verwilderte Katzen oder "Freigänger" von Haltern, die sich kaum um die Tiere kümmern. Katzen, die im Müll stöbern, die Singvögel jagen, Gartenbeete zerfleddern oder sich in Kellern einmieten.
Die wirksamste Maßnahme: Die Kastration!
Die Kastration ist die wirksamste Maßnahme, um die Katzenflut und das Katzenelend einzudämmen. Doch viele Katzenhalter scheuen den Schritt. Sei es, weil sie das Geld (bis zu 100 Euro) dafür nicht ausgeben wollen, sei es, weil sie das Ammenmärchen glauben, dass kastrierte Katzen angeblich keine Mäuse mehr fangen.
Das Immunsystem vieler freilaufender, unterernährter Tiere ist geschwächt, Krankheiten sind entsprechend häufig. So mancher, der sich von Katzen belästigt fühlt, legt Gift aus, erschlägt oder erschießt sie.
Wirklich in den Griff zu bekommen ist das Problem, das keinesfalls nur im ländlichen Raum auftritt, nur durch flächendeckende Kastration.
Freilebende, unkastrierte Katzen sorgen für zahlreichen Nachwuchs. Es gibt statistische Rechnungen, nach denen ein Katzenpaar in zehn Jahren zehn Millionen Nachkommen haben kann.
Was wünscht man sich?
Was das angeht, wünschen wir uns mehr Unterstützung von dem Gesetzgeber.
Die Kastration von Katzen muss vorgeschrieben werden.
Uns privaten Tierschützern wächst das Problem über den Kopf. Fast alle Tierheime sind ausnahmslos überfüllt und die Lösung kann und darf es nicht sein, wildlebende und zum Teil sehr scheue Katzen den Stress in Tierheimen auszusetzen.
Ein verantwortungsbewusstes Handeln gegenüber diesen liebenswerten
Tieren ist mehr als überfällig. Was für verantwortungsvolle Katzenbesitzer bedeutet und zur Selbstverständlichkeit werden muss, ist: seine Katzen kastrieren zu lassen, zu füttern, medizinisch zu versorgen und ihnen einen warmen Schlafplatz zu bieten.
Möchten Sie uns finanziell bei der Katzenkastration im Kreis Gööpingen unterstützen,
dürfen Sie Ihre wertvolle Spende hier gerne mit dem Verwendungszweck Katzenkastration an uns senden.

Natürlich unterstützen wir zusätzlich unsere ausländischen Partnerstationen durch diverse Geld- und Sachspenden für großangelegte Kastrationsprogramme.
Möchten Sie gerne für eine Kastration im Ausland spenden, teilen Sie uns dies auf Ihrer wertvollen Überweisung mit.








